Presse | Reviews
...it takes a good portion of self-confidence to present orchestra members
as soloists on the same program with a pianist of such rank. The
Mozarteum Orchestra can afford to do this at the moment, thus creating
an evening of inspired adventure in concertizing. The solo clarinettist,
Ferdinand Steiner, seized the opportunity to show his musically vivacious,
even impish side. Witty and rousing, he raced along the scales with
impressive articulation, always finding his way back to a calm, controlled
cantilena in the end.
SALZBURGER NACHRICHTEN
over on this evening with an unconventional program, performing Carl
Maria von Weber's first clarinet concerto with a carefree brilliance.
Seizing this rare opportunity, Ferdinand Steiner used a jazzy legato in the
first movement in contrast to his rich tone in the deeply romantic adagio.
The allegretto took everything he had in terms of technical dexterity as
well as hand-clapping and hip-swinging.
SALZBURGER VOLKSZEITUNG
Se necesita realmente una gran porción de confianza en sí mismo para comparecer ante tal pianista y además ante los miembros de la propia orquesta como solista. La Orquesta Mozarteum Salzburg actualmente se lo puede en este momento permitir y es así que como resultado hablamos de una sugestiva velada musical, de una aventura concertísitca. El clarinetista solista Ferdinand Steiner aprovechó este provechoso momento para interpretar el Primer Concierto para Clarinete con un fascinante temperamento, sí, como un duende de una sencilla caña. Con humor y furioso recorrió todas las escalas de ida y venida agudizando de manera espectacular todas las articulaciones. A pesar de todo, Steiner alcanzaba siempre la tranquilidad logrando seducir con la suave y subyugada cantilena después del vertigionoso galopeo.
Salzbuger Nachrichten
......Dankbares Paradestück und harter Prüfstein zuglich ist für Klarinettisten Mozarts A-Dur-Konzert, Kv 622, welches kurz vor seinem Tod 1791 und unmittelbar vor dem Requiem entstand. Ferdinand Steiner, Soloklarinettist des Mozarteum Orchesters Salzburg, wählte die selten zu hörende Originalfassung für die im Tonspektrum nach unten erweiterte Bassettklarinette. Hier entfaltete das Instrument eine beeindruckende Bandbreite klanglicher Farben und Zwischentöne von runder, sonorer Tiefe bis hin zu strahlenden Spitzentönen. Virtuoses Passagenwerk ließ der Solist in dynamisch sorgfältig abgestimmter Übereinkunft mit dem Orchester in immer neuen Phrasierungen und artikulatorischen Varianten aufblitzen. Der langsame Mittelsatz ließ trotz scheinbar gelassenner Dur-Kantilenen mit stiller Resignation die Schatten des bevorstehenden Todes erahnen. Mit spielfreudigem Elan und abgeklärter Heiterkeit klang das finale Rondo als versöhnlicher Ausklang des Werkes. Begeisterte Ovationen für Solist und Dirigent.
WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, NR. 279
.....Mozarts Klarinettenkonzert gehört gewiss zum unverzichtbaren Repertoire der abendländischen Musik. Der junge österreichische Klarinettist Ferdinand Steiner gestaltet seinen Solopart auf einer Bassettklarinette mit ansprechend freier Tempogebung und lustvoll-virtuoser Musikalität. Auf diesem historischen Instrument findet Steiner jenen weichen, runden, "verliebten" Klang im Grundregister, der Mozart so gefallen hat. Sein Ton wird in der tiefen Lage ausdrucksvoll-sprechend und erinnert in der Höhe an die wehmütig-süße Schärfe von Schalmeien.
Westfalenpost
Donnerstag, 4. Mai 2000
...Nicht weniger überzeugend wurde Mozarts Klarinettenkonzert musiziert. Das Orchester spielte in kleiner Besetzung, der Solist Ferdinand Steiner mit rundem, flexiblem, perfekt angesetztem Ton, reich nuanciert und die Musik lebendig zur Sprache bringend. Für Steiner, Solist des Mozarteum Orchesters, war dieses Konzert deutlich mehr als nur das obligatorische Vorzeige-Stück.
Salzburger Nachrichten, Donnerstag 10. April 1997
...Als Solist des Klarinettenkonzertes A-Dur von Mozart, KV 622, sprang der junge, seit einigen Wochen dem Mozarteum Orchester angehörende Ferdinand Steiner für den erkrankten Kollegen Reinhard Gutschy ein. Das in Ton und Technik einwandfreie Spiel hätte eine differenziertere Unterstützung vertragen. Wer allerdings im Programmheft über das Adagio gelesen hatte, "wenn man diesen Satz mit der notwendigen Andacht zu hören bereit ist, dann offenbart sich einem plötzlich jene milde Weisheit, die den Stil der letzten Werke Mozarts verklärt", war erst recht mit der schlichten Wiedergabe einverstanden.
Salzburger Volkszeitung, Donnerstag 10. April 1997