DAS LETZTGÜLTIGE EINKREISEN
...... Ganz nach der großen Wiener Tradition und in der Nachfolge weltberühmter Klarinettisten wie Rudolf Jettl oder Peter Schmidl legt der Solist Ferdinand Steiner die Partitur mit Fabeltönen frei, ganz im Sinne einer lyrischen Kantilene von mozartschem Ziergesang und melodischer Kontemplation (märchenhaft gespielte Piano - Reprisen z.B. im Adagio). Die herrlichen Tonfolgen des Soloinstruments klingen nie beliebig nach fixierten Noten, sondern werden aus wunderbar phrasierter und nuancenreicher Lesbarkeit zu einer folglich zwingenden Deutung, die aber insgesamt leider auch zu affektiert und manieristisch ist - was soll eigentlich wesenfremde Show-Kadenz?
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steiner - 12. Mär, 07:42